Die Losungen

Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.
Joel 3,5

Klopfet an, so wird euch aufgetan.
Lukas 11,9

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Macht hoch die Tür, die Tor macht weit!

Lutherkirche Wolfgang wurde am 2. Advent wieder eröffnet


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Foto: Peter Schäfer

Mit einem Festgottesdienst wurde am 2. Advent 2016 die Lutherkirche Wolfgang nach achtmonatiger Bauzeit wieder eröffnet. Organistin Monika Heck an der frisch gestimmten Orgel ließ zu Beginn das vertraute Adventslied "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" erklingen. Für musikalische Kontraste sorgten dann der Limes-Gospelchor unter Leitung von Oliver Pleyer und die LimesBand. Im Gottesdienst wirkten weiterhin Pfarrer Wolfgang Bromme, Lektorin Christine Theobald und Pfarrerin Heike Käppeler sowie Chid Chamberlain vom Begegnungscafé OASE mit. Propst Bernd Böttner sagte in seiner Festpredigt zum 24.Psalm:

„Hier und heute ist Kirche zum Anfassen, kommt Kirche auf Tuchfühlung! Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten, mit unterschiedlichen Einstellungen zum Leben, Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und mit unterschiedlichem Musikgeschmack kommen zusammen und feiern – und das ist gut so! Kirche ist kein einliniger, kein einfarbiger Verein. Kirche, das ist gelebte Vielfalt, versöhnte Verschiedenheit, das ist Lust zum Feiern. … Gott will, dass wir nicht nur am Sonntag in seinem Haus Gottesdienst feiern – sondern unser ganzes Leben ein vernünftiger Gottesdienst ist, wie Paulus an die Römer schreibt. Was wir am Sonntag im Gottesdienst hören, das versuchen wir an jedem Tag der Woche zu leben.“  (Die ganze Festpredigt ist hier zu lesen.)

Zu Beginn des Gottesdienstes zog der Kirchenvorstand in die voll besetzte Kirche ein und brachte Blumen, Kerzen und Abendmahlsgeräte zum Altar. Mit den liturgischen Gegenständen wurde auch die neue Lutherbibel 2017 hereingetragen. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck hat sie der Gemeinde gestiftet. Pfarrer Wolfgang Bromme betonte, dass mit dem Eindecken des Altars der Gottesdienst nun zurück an den vertrauten Ort kehrt. Während der Bauzeit hatte das Begegnungscafé OASE sonntags als Gottesdienstort gedient. Pfarrer Bromme dankte Stadtverordetenvorsteherin Beate Funck für diese Überlassung der städtischen Räumlichkeit. Frau Funck gratulierte der Kirchengemeinde im Namen von Oberbürgermeister Claus Kaminsky und der Städtischen Gremien.

 

Vision

Großen Applaus bekamen auch die Hanauer Architektin Mareike Noll-Patzel sowie die Mitglieder des Kirchenvorstands, die das Bauprojekt geplant und realisiert haben. Ihr Konzept war es, die 1967 erbaute Lutherkirche in ihrer schlichten Grundform zu erhalten und zugleich technisch und ästhetisch zu modernisieren. Innen wurden Heizung, Elektrik, Sanitärbereich und Küche erneuert. Mit dem Einbau neuer Fenster veränderte sich auch die Außenansicht der Kirche. Durch den Abriss des früheren Gemeindehauses ist neben der Kirche eine neue Freifläche entstanden. Als in der Eröffnungsfeier schließlich auf die neu geschaffene Barrierefreiheit des Gebäudes hingewiesen wurde, gab es nochmals spontanen Applaus der Versammlung.

Dr. Christian Gerum dankte als Vorsitzender des Kirchenvorstands den ausführenden Firmen für die gute Arbeit sowie der Landeskirche für einen finanziellen Zuschuss aus dem Energiesparfonds. Er verwies zugleich auf den zweiten Bauabschnitt, mit dem im kommenden Jahr weitere kleinere Maßnahmen an der Kirche vorgenommen werden sollen. Dekan Dr. Martin Lückhoff gratulierte namens des Kirchenkreises Hanau und sagte weiterhin die Unterstützung der Gemeindeentwicklung in Wolfgang zu. Für den Gesamtverband Kirche am Limes brachte dessen Vorsitzender Holger Kraft seine Freude über den fröhlichen Festgottesdienst zum Ausdruck. Er kündigte zugleich an, auch als Lektor hier wieder Gottesdienste zu gestalten.

Adelheid Allen gratulierte als Vorsitzende des Fördervereins Lutherkirche Wolfgang zum gelungenen Umbau. Der Verein hat mit einer Spende die Restaurierung zweier Lebensbaum-Skulpturen des Hanauer Bildhauers Albrecht Glenz ermöglicht. Diese stehen nun im Foyer der Lutherkirche. Die Skulpturen waren zuvor von der Evangelischen Brückenkirche in Nidderau-Heldenbergen der Wolfgänger Gemeinde gestiftet worden. Schließlich gratulierte Schulleiter Martin Forchheim im Namen der Paul-Gerhardt-Schule, die schon häufig ihre Schulgottesdienste in der Lutherkirche gefeiert hat.

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Foto: Peter Schäfer