Die Losungen

Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.
Joel 3,5

Klopfet an, so wird euch aufgetan.
Lukas 11,9

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine
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Reformationszeit in Hanau

Powerpoint-Vortrag mit dem Historiker Erhard Bus

 

Freitag, 28. April 2017  |  19.00 Uhr

Ort: Lutherkirche Wolfgang

Veranstalter: Wolfgänger Geschichtsverein e.V.

Eintritt frei  |  Spenden erbeten

 

 

Marburg1529

Bild: Das Marburger Religionsgespräch von 1529. Ölgemälde und Zeichnung von August Noack (1822-1905), 1867. © Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz/ Hermann Buresch. Original: Darmstadt, Hessisches Landesmuseum



Die Grafschaft Hanau-Münzenberg während Reformation und Dreißigjährigem Krieg, 1521-1642
Die konfessionelle Frage war in der Grafschaft Hanau-Münzenberg lange ungeklärt. Mainzer Kirchenvisitatoren stellten 1549 fest, dass lediglich in wenigen Orten noch ein katholischer Geistlicher wirkte. Alle anderen Orte waren protestantisch. Es gab keine verbindliche Kirchenordnung für die Grafschaft und jeder Pfarrer konnte nach eigenem Gusto handeln. 1579 übernahm man die lutherische Kirchenordnung von Hanau-Lichtenberg.
Als der in streng reformierten Sinne erzogene Philipp Ludwig II. als 19jähriger im Jahre 1596 auf den Grafenstuhl gelangte, setzte er die Kirchenverbesserung im reformierten Sinn durch. Bald holte er Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden nach Hanau und gründete mit ihnen die bald prosperierende Neustadt.
Doch der Dreißigjährige Krieg setzte dieser günstigen Entwicklung zunächst einmal ein Ende. Die Region am Untermain und die Wetterau, in der Mitte des Reichs gelegen, litten besonders unter den Kriegszügen durchziehender Heere, die hier Quartier nahmen, plünderten, ganze Dörfer zerstörten, mordeten und Seuchen einschleppten.
Gegen Ende des Krieges erlebte die Grafschaft Hanau-Münzenberg dann noch einen Dynastiewechsel. Auf die im Mannesstamm ausgestorbenen reformierten Grafen von Hanau-Münzenberg folgten ihre Verwandten aus dem Elsass: die lutherischen Grafen von Hanau-Lichtenberg.
 
Der Powerpoint-Vortrag versucht, diese Ereignisse und ihre politisch-konfessionellen Hintergründe lebendig werden zu lassen.
 
Erhard Bus Kulturprojekt
Geschichte und Gegenwart